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Platzmangel herrschte am Donnerstag, den 27.01.2011, bei Georg’s. Zur Ortbeiratsitzung erschien eine Vielzahl von Bürgern aus dem Stadtteil.

Der Grund war die Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB zur Durchführung einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme nach § 136 ff. BauGB für die Konversionsfläche der ehemaligen Kaserne » Castelnau in Trier-Feyen sowie der Bebauungsplan BF 16-1 "Ehemalige Kaserne Castelnau - Kasernenhof" –Offenlageschluss.

Um Konflikten vorzubeugen, so Melanie Baumeister (Projektleitung Planung & Gestaltung; Dipl.-Ing. Architektur & Städtebau bei der EPG) lädt die Entwicklungsgesellschaft Petrisberg künftig zu regelmäßigen Castelnau-Gesprächen ein. Dabei soll die Entwicklung des neuen Wohngebiets zwischen Feyen, Weismark und der Grafschaft von Bürgern, Planern und Verwaltung diskutiert werden.

Warum diese Gespräche aber in den EGP-Räumen im Wip-Center auf dem Petrisberg stattfinden sollen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn man das mit der Bürgerbeteiligung ernst meint und so viele wie möglich dabei haben will, geht man zu ihnen hin und nicht weg.

Es gibt auch in Feyen die Räumlichkeiten für solche Veranstaltungen, sei es bei Georg’s, in der Gaststätte zum Römersprudel, im Pfarrzentrum, oder im Vereinsheim der DJK St. Matthias.
Letztere hatten im Übrigen beim Neujahrsempfang auch allen Vereinen ihre Räumlichkeiten angeboten.

Das Hauptaugenmerk wird sich wohl auf die neue Verkehrsführung richten. An den Stadtteilrahmenplan, der den Verkehr aus Feyen teilweise herausnehmen, mit einer zweiten Abbiegespur am Medarder Moselufer und durch die Rückbebauung der Weismark den Schleichweg von der Pellingerstraße in die Stadt somit unattraktiver machten soll, will sich die EPG „nach Möglichkeit halten“, so Melanie Baumeister.

Allerdings war von ihr – auch auf mehrfaches Nachfragen, ob hier nicht wieder ein in sich abgeschlossenes Neubaugebiet entstehen soll, die Infrastruktur jedoch nur zu Lasten der gewachsenen Gemeinschaft erhöht wird, keine konkrete Antwort zu erhalten.
Unter anderem berief sie sich hier auf das für den Straßenbau schwierige Gelände.

Jupp Lenz


11. März 2011 – öffentliche Begehung des Castelnau-Geländes

4 Waggons des Römer-Express reichten nicht aus, um alle Erschienenen durch das Castelnau-Gelände zu chauffieren. Eine Vielzahl interessierter Bürger machte sich mit einer EGP-Mitarbeiterin zu Fuß auf Entdeckungstour, da die beiden Bähnchen schnell besetzt waren.

Bereits bei der Versammlung im Januar hatte sich gezeigt, dass die räumlichen Kapazitäten bei „Georg’s“ aufgrund des großen Interesses bald an ihre Grenzen stießen.

Bei frühlingshaften Temperaturen hatten sich zahlreiche Personen am Kaserneneingang oberhalb der Tierklinik eingefunden, um sich ein Bild über das umfangreiche Gelände und die geplanten Veränderungen zu machen.

Nach Begrüßung durch Ortsvorsteher Lehnart zu dieser Ortsbeiratssitzung - der Öffentlichkeit wurde ausdrücklich Rederecht eingeräumt…- und einem kurzen Statement von Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani erläuterte Jan Eitel von der EGP Entwicklungsgesellschaft Petrisberg während der Bahnfahrt durch das Gelände Planungen, Visionen und Vermarktungsmöglichkeiten.

Bis zum Frühjahr 2012 soll Baurecht erlangt werden, so Jan Eitel. Zeit also, die genutzt und auch benötigt wird, um Ideen und Vermarktungsstrategien für das nicht unproblematische Gelände zu entwickeln.



Die terrassenförmige Anlage bietet einen freien Blick auf den Markusberg mit der Mariensäule bis hinüber nach Euren. Andererseits stellen die nur 30 m breiten Terrassen, deren Charakter durchaus erhalten bleiben soll, die Planer vor Herausforderungen. Allein Erschließung und Infrastruktur des Hochplateaus sind mit erheblichen Kosten verbunden, darüber müssen sich potenzielle Käufer von Einfamilienhäusern im Klaren sein. Neben den Häusern und Zufahrten ist natürlich auch der notwendige Parkraum zu schaffen und das in einer Weise, dass sich die Stellplätze später in ein harmonisches Bild einfügen.

Ein vorherrschendes Thema ist natürlich auch die Verkehrsplanung. Müssen beispielsweise die Anlieger im Bereich Pfahlweiher/Weismark, ehemaliges „Franzosengelände“ nach der Bebauung und Ansiedlung von Discountern, etc. mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen rechnen?

Beim abschließenden Imbiss in einem der Häuser bestand die Möglichkeit, eigene Ideen und Fragen an die Frau / den Mann zu bringen. Die EGP Entwicklungsgesellschaft möchte die Bürger „mitnehmen“ und ist offen für die Anregungen aus der Bevölkerung, betonte Jan Eitel.

Betrachtet man, was die EGP auf dem Petrisberg verwirklicht hat, so darf man bei der Entwicklung des Castelnau-Geländes optimistisch sein!

Marita Lenz

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