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Besuch des Nikolaus im Schützenhaus am Römersprudel

Wie bereits in den vier Jahren zuvor, haben die fleißigen Helfer des Nikolaus das Schützenhaus am Waldrand liebevoll vorweihnachtlich dekoriert. Teller mit Plätzchen stehen auf den Tischen, Kakao und Orangensaft warten schon auf die kleinen Gäste.

Und da kommen sie in freudiger Erwartung den Weg hinauf: Die 26 Kinder der „blauen“ und „gelben Gruppe“ mit 6 Erzieherinnen der Kindertagesstätte aus der Peter-Scholzen-Straße in Feyen, einige an der Hand ihrer Erzieherin.

In disziplinierter Weise werden Jacken, Mützen und Mäntel an die Haken gehängt. Schnell haben alle ihren Platz gefunden. Zur Tür herein kommt der Nikolaus (Günter Schmitz). Zuerst noch etwas zögerlich, doch dann wollen alle dem heiligen Mann die Hand geben. Jeder will natürlich den Bischofstab des Nikolaus festhalten. Weil der aber für den kleinen Daniel zu schwer ist, wird kurzerhand die Krümme abgetrennt. Die darf dann das Feyener Ortsbeiratsmitglied Manfred Schuster festhalten.

Der Bischofstab war ursprünglich ein Hirtenstab. Die Hirten trugen lange Stäbe bei sich, mit denen sie Schafe, die sich verlaufen oder vielleicht in einem Busch verfangen hatten, wieder zurückholen konnten. Er diente den Hirten aber auch zum Aufstützen, wenn sie vom vielen Laufen müde geworden waren. Seit dem 4. Jahrhundert dient der Stab den Bischöfen als Zeichen dafür, dass sie auf ihre Herde aufpassen sollen – und zur Herde des Nikolaus zählen ganz besonders die Kinder.

Nun zündet der Nikolaus vier Kerzen an: Eine für die Eltern, die zweite für Oma, Opa und Geschwister, die dritte für die Freunde und die vierte für die Kinder selbst. Die Kerzen sollen in der Weihnachtszeit leuchten.

Nachdem die Kinder versprechen, dass sie sich vertragen, auf Mama, Papa, Oma, Opa hören, nicht streiten, ihre Zimmer aufräumen… werden eifrig die mit den Erzieherinnen einstudierten Lieder gesungen.

Dann geht’s endlich ans Verteilen der Geschenke. Hierzu ruft der Nikolaus jedes Kind namentlich zu sich. Natürlich wird von jedem ein Erinnerungsfoto zusammen mit dem Nikolaus geschossen.

Die Organisatoren der Nikolausfeier (Ignaz Kohl, Rosi und Günter Schmitz, Regina und Quirin Seiwert, Monika und Norbert Köny) haben wie immer ihre helle Freude an den leuchtenden Kinderaugen.

Nun zaubert Norbert Köny noch eine besondere Überraschung hervor: 2 nagelneue Boby-car, eines für jede Kindergartengruppe. „Die habe ich von einem Trierer Autohaus erbettelt,“ berichtet Norbert Köny schmunzelnd. Niko hält das Fahrzeug für die gelbe und Akram das für die blaue Gruppe in die Höhe. Als Dank erhalten „Onkel Bienchen“ und alle Helfer von den Kindern ein liebevoll eingepacktes Päckchen.

Nach einem gemütlichen Nachmittag werden einige Kinder direkt von ihren Eltern am Schützenhaus abgeholt, die anderen marschieren mit Gitarre, Geschenken und unvergesslichen Eindrücken im Gepäck zurück zur Kita.

Marita Lenz