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Reisetips

Tip für die Osterferien



Himmel und Hölle liegen näher beieinander als man denkt…
… so z. B. im Müllerthal in der Kleinen Luxemburger Schweiz…


Durch blühende Landschaften, sprich schmucke Dörfer mit bunten Frühlingsblumen und duftendem Flieder in den Vorgärten, vorbei an leuchtend gelben Rapsfeldern, Wiesen mit unzähligem Löwenzahn und Wiesenschaumkraut, führt der Weg durch`s „Ländchen“ in die Kleine Luxemburger Schweiz, hinein ins Müllerthal.

Gar nicht so weit entfernt von Trier… und man glaubt sich in einer anderen Welt.

Nach dem Abstellen des Autos auf dem Parkplatz am „Predigtstuhl“ taucht man innerhalb kürzester Zeit in die Ruhe des Waldes ein.

Gepflegte Wege aus Natursteinen und Hölzern führen – durch die „grüne Hölle“ und manches Mal auch durch schmale Felsspalten – ins paradiesische Idyll. Eine Landschaft, in der die „Zivilisation“ weit weg zu sein scheint, lädt den Wanderer zur inneren Einkehr ein.

Neben den eigenen Schritten ist nur das Gezwitscher der Vögel zu hören. Dann und wann bietet sich die Gelegenheit, an exponierter Stelle auf einer Bank zu rasten und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.

Das frische Hellgrün der Eichen- und Buchenblätter könnte – Ende April - glatt zum Singen des alten Wanderliedes verleiten „der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“. Es bietet sich die Möglichkeit, am Wegesrand frische Kräuter für eine Waldmeisterbowle zu sammeln. Hierbei entdecken wir den ersten Maikäfer für dieses Jahr.

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An bizarren Felsformationen, stellenweise über die Jahrhunderte glattgeschliffen, klammern sich Farne, Moose und anderes Kraut. Uralte Wurzeln sind fest mit dem Gestein verwoben.

Hoch oben auf einem Plateau stellt man sich als „kleiner Mensch“ vor solch überwältigender Natur unwillkürlich die Frage: Wann und wie ist dies alles entstanden?

Ein wenig bedauere ich, als es zurück in „die Wirklichkeit“ geht und die ersten Autos wieder zu hören sind. Au revoir Petite Suisse Luxembourgeoise – wir kommen bestimmt wieder!

Meine Empfehlung: Abschließend im malerischen Ort Larochette (lux.: Fiels, dt.: Fels), eingebettet von Felsen und Wald, in der Sonne bei einer guten Tasse Kaffee den Tag Revue passieren zu lassen.

Marita Lenz
im April 2011

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